Dass Unternehmen mit einem eklatanten Fachkräftemangel im Bereich Informationssicherheit konfrontiert sind, ist alles andere als beruhigend. Schließlich verwalten viele dieser Firmen sensible Kundendaten, sodass ein Datenleck Millionen von Menschen betreffen kann.
Doch die Vorstellung, dass es für CIOs von Landesregierungen extrem schwierig ist, Talente zu finden und einzuarbeiten, ist noch beunruhigender, da diese Regierungen über eine Vielzahl sensibler Informationen verfügen. Leider ist genau das der Fall. Eine Umfrage der National Association of State Chief Information Officers (NASCIO) Anfang dieses Jahres ergab, dass… 67,3 Prozent Viele Regierungen nannten Sicherheit als eine der am schwierigsten zu findenden Fähigkeiten bei potenziellen Mitarbeitern, und zwar in einem höheren Prozentsatz als in jedem anderen Bereich der IT.
Es gibt keine Patentlösung für dieses Talentproblem. Der NASCIO-Bericht erörtert einige innovative Ideen, mit denen einige CIOs der Bundesstaaten experimentieren, darunter:
- Schaffung robusterer Praktikumsprogramme zur internen Talentförderung
- Wir stellen IT-spezialisierte Personalberater ein, die aktiv nach Top-Talenten suchen.
- Wir bieten Studiengebührenrückerstattung für Absolventen von Universitäten und IT-Akademien an, die im öffentlichen Sektor arbeiten.
- Wir bieten innovativen IT-Fachkräften schnelle Aufstiegsmöglichkeiten.
Das sind alles clevere Ideen, die Regierungen zweifellos dabei helfen werden, Talente zu gewinnen, die sich sonst vielleicht für eine Karriere in der Privatwirtschaft entschieden hätten. Fakt ist jedoch, dass sich einige dieser Bemühungen voraussichtlich erst in einigen Jahren auszahlen werden. Zudem wird es für staatliche Stellen immer schwierig bleiben, die besten und talentiertesten Cybersicherheitsexperten zu rekrutieren, solange sie mit Technologiekonzernen wie Facebook und Google konkurrieren, die deutlich höhere Gehälter bieten können.
Vor diesem Hintergrund müssen die Landesregierungen Wege finden, ihre vorhandenen Fachkräfte und Ressourcen besser zu nutzen. Die Nutzung automatisierter Systeme zur Reaktion auf Cybervorfälle ermöglicht es Organisationen beispielsweise, einen Großteil der täglich eingehenden Tausenden von Warnmeldungen automatisch zu bearbeiten. Durch die automatische Bearbeitung von Warnmeldungen werden die Fachkräfte der Landesregierungen für die manuelle Reaktion auf komplexere Angriffe und die Entwicklung innovativer Prozesse freigestellt.
Möchten Sie mehr über die automatisierte Reaktion auf Cybervorfälle erfahren? Schauen Sie sich meinen aktuellen Beitrag an. Artikel in Network World.

